Der Bienenstock – eine Apotheke der Natur

Neben dem wertvollen Lebensmittel Honig liefern uns unsere Bienen auch natürliche Nahrungsergänzungsmittel, welche unsere Vitalität und Gesundheit bis ins hohe Alter unterstützen. Bereits Hippokrates formulierte die Aussage "Eure Lebensmittel sollen eure Arzneien und eure Arzneien sollen eure Lebensmittel sein".

Propolis – das Antibiotikum

Das Propolis (Bienenkittharz) ist für die Sterilität des Bienenstockmilieus verantwortlich. Propolis enthält hauptsächlich Harz, Wachs, ätherische Öle, Blütenpollen sowie ein umfangreiches Spektrum wertvoller Aminosäuren, Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Die Propolis (Kittharz) ist eines der wertvollsten Bienenprodukte. Propolis zählt zu den wirksamsten natürlichen Antibiotika. Es wirkt antibakteriell, antiviral und tötet Pilze ab.

 

Anwendung:

In der kalten Jahreszeit zur Stärkung der Abwehrkräfte täglich 15 Tropfen mit einem Löfferl Honig oder mit Brot einnehmen.

Bei beginnender Erkältung 3 Mal täglich 20 Tropfen einnehmen.
Propolis ist jedoch kein "Wundermittel". Bei ernsthaften Erkrankungen ist der Arzt zuständig.

Blütenpollen – Energiequelle aus dem Bienenvolk

Pollen enthalten nahezu alle für den Organismus lebensnotwendigen Nährstoffe wie Kohlehydrate, Proteine (zum größten Teil aus essentiellen Aminosäuren), Fette und Fettsäuren, Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Flavonoide und Substanzen mit hormonartiger Wirkung. Selbst wenn man sich über Monate ausschließlich von Pollen ernähren würde, käme es zu keinerlei Mangelerscheinungen!

 

Anwendung:

Als Nahrungsergänzung 2 Mal im Jahr eine "Pollenkur"
3-4 Wochen täglich 10-15 Gramm in Saft oder Milch mit Honig einweichen und trinken oder zum Müsli geben.

Honig – das Multitalent

Echter naturbelassener Honig aus Österreich ist ein hochwertiges Lebensmittel in optimal abgestimmter Form. Traubenzucker ist idealer Energielieferant, er kann vom Körper direkt aufgenommen werden. Fruchtzucker wird insulinunabhängig verwertet und vorwiegend in der Leber zu Glykogen umgewandelt und dient als Energiespeicher. Die Inhaltsstoffe unterstützen auf natürliche Weise den Stoffwechselvorgang im Körper. Neben Mineralstoffen und Spurenelementen enthält Honig auch wertvolle Bioflavonoide. Flavonoide sind Antioxidantien und wirken sich darüberhinaus günstig bei Bluthochdruck aus. Honig enthält eine Reihe von Enzymen, die mit zu seinem gesundheitlichen Wert beitragen, wie auch für die antibakterielle Wirkung des Honigs. Neben dem gesundheitlichen Einsatzspektrum, bringt Honig durch seine Vielfalt an verschiedenen Aromen neue Erlebnisse in der Küche.

Den Wirkungen des Honigs sind auch Grenzen gesetzt, denn Honig ist keine Allheilmittel sondern ein wertvolles Lebensmittel, welches unsere Gesundheit und Vitalität unterstützt.

Honig für Wundbehandlung

Honig wird schon lange als Hausmittel zur Behandlung von Wunden eingesetzt. Die antiseptische, keimtötende Wirkung konnte nun von Wissenschaftlern belegt werden. Für die Wundheilung darf nur naturbelassener Honig, am besten aus Ihrer Region verwendet werden. Billighonig wird häufig durch großtechnische Verarbeitung beeinträchtigt und verliert dadurch die wertvollen Wirkstoffe.

Wundauflage bei Schnitt-, Schürf- und Brandwunden

Zutaten:

  • Naturbelassener Honig
  • 1 Mulltuch
  • isotonische Kochsalzlösung 0,9 %ig (erhältlich in der Apotheke)

Anwendung:

Wunde mit Honig bestreichen und anschließend mit dem Tuch abdecken. Nach einigen Stunden (2x täglich) den Verband wechseln, dabei die Wunde mit einer physiologischen (isotonische) Kochsalzlösung (0,9 %ig) reinigen. Vorgang wiederholen bis die Wunde abgeheilt ist.

Bei den ersten Anzeichen einer Grippe oder fiebrigen Erkältung:

Ingwerpulver und gemahlenen schwarzen Pfeffer zu gleichen Teilen vermischen. Davon einen halben Teelöffel mit einem Esslöffel Honig verrühren. Sobald sich eine Erkältung ankündigt, den Honig-Mix dreimal täglich einnehmen, zwei bis drei Tage hintereinander. Dazu viel Warmes trinken.

(Dr. Ananda Samir Chopra, Leitender Arzt der Habichtswaldklinik Ayuverda in Kassel - publiziert in BRIGITTE 21/2005 unter dem Titel "Pfeffer gegen Grippe")
 
Unsere Testperson meint dazu:

"Ich habe es ausprobiert und so schnell wie diesmal hat die Nase noch nie aufgehört zu rinnen."